Schlaflabor
 

Dr. med. Ralf Schmatzler

Arzt für Innere Medizin

Lungen- und Bronchialheilkunde

Schlafmedizin / Allergologie

  

Dr. med. Thilo Kaiser

Arzt für Innere Medizin

Lungen- und Bronchialheilkunde

Schlafmedizin / Allergologie

Umweltmedizin

Sportmedizin / Allergologie

 
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Dr. Schmatzler
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Die ambulante Schlafmedizin
Das Facharztzentrum
Kooperation mit dem Krankenhaus

 

Das ambulante Schlaflabor Lippstadt-Paderborn

 

Träger:

Lungenärztliche Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Ralf Schmatzler,

Dr. med. Thilo Kaiser, Lippstadt

Ärzte f. Innere  Medizin

Lungen- und Bronchialheilkunde

Allergologie/Schlafmedizin

 

Anschrift Schlaflabor

Barbarossastr. 125, 59555 Lippstadt

Tel. 02941 - 9688650

erreichbar von 20.00 - 8.00

 

 

Kontaktaufnahme zum Schlaflabor:

Anmeldungen zum Schlaflabor können nur über die lungenärztliche Praxis Lippstadt erfolgen. Das Schlaflabor ist nur von 20.00 bis 8.00 Uhr besetzt.

Lungenärztliche Gemeinschaftspraxis

Dr. Schmatzler und Dr. Kaiser

Wiedenbrücker Str. 31, 59555 Lippstadt

02941-3006 ● Fax 720 125

Ambulantes Schlaflabor - was bedeutet das?

Unser Schlaflabor ist ambulant, weil die Patienten nur über Nacht in unserer Einrichtung vor Ort sein müssen, dass heißt, ca. 8 - 12 Stunden. Der Tag steht dann zur freien Verfügung. In einem stationären Schlaflabor wären Sie auch den Tag über angebunden, da Sie dann Krankenhauspatient sind.

Ihre Anwesenheit in der Nacht im Schlaflabor ist aber unumgänglich. Nur so können wir Sie aber direkt "online" überwachen und Messungen in der erforderlichen Genauigkeit bei Ihnen vornehmen. Es ist auch nur so möglich, sie in der Nacht bildlich zu überwachen (was für Dinge wie z. B. Schlafwandeln) von Bedeutung ist. Ziel des Aufenthalts im Schlaflabor ist es zudem ja auch, eine vorhandene schlafbezogene Atemstörung unmittelbar zu behandeln. Meist kommen in diesem Zusammenhang Beatmungsverfahren über eine Maske auf der Nase oder Mund und Nase zum Einsatz. Auch die Einleitung einer solchen Therapie fordert eine unmittelbare Überwachung vor Ort, um eine exakte Einstellung des Patienten zu gewährleisten. Ein gut geschultes Personal ist Garant für einen reibungslosen Erstkontakt unserer Patienten mit einer Beatmungstherapie.

Patienten im ambulanten Schlaflabor sind primär für die Zeit ihrer Diagnostik bzw. Behandlung nicht arbeitsunfähig. Es ist gerade im Sinne der Krankenkassen und der Arbeitgeber, dass stationäre Behandlungen in der Schlafmedizin vermieden werden, um einen größeren volkswirtschaftlichen Schaden abzuwenden. In der Regel können Patienten das Schlaflabor morgens bereits zwischen 6.00 und spätestens 8.00 Uhr wieder verlassen. Die Ausstattung unseres Labors mit Duschen und WC ermöglicht eine normale Morgentoilette. Damit Sie Ihre Arbeit unmittelbar wieder aufsuchen können, erhalten Sie auch einen Frühstücksgutschein für die Cafeteria im EVK, die Ihnen von Mo. bis Fr. ab ca. 6.45 Uhr zur Verfügung steht.

Patienten, die zur Schlaflabordiagnostik vorgesehen sind, müssen sich in der Regel auf 2 Nächte dort einstellen. In der Regel ist es möglich, in dieser Zeit Ihre Probleme mit dem Nachtschlaf ausreichend genau zu erfassen und auch zu behandeln. Gut ist es, diese Nächte in unmittelbarer Folge zu absolvieren. Gerne sind wir aber auch bereit, Ihre privaten oder beruflichen Verpflichtungen bei der Terminvereinbarung mit zu berücksichtigen und zwei einzelne Nächte zu vergeben.

Nicht immer ist aber im Leben alles so einfach, wie es sein sollte. Stellt sich im Verlauf heraus, dass Ihre Erkrankung nicht in der vorgesehenen Zeit behandelt werden kann, so vereinbaren wir noch im Schlaflabor dann einen Folgetermin mit Ihnen. Das ist aber nur selten notwendig.

 

Allgemeine Informationen über unser ambulantes Schlaflabor

 

  Die Anreise:

Unser Schlaflabor liegt ebenfalls auf dem Gelände des Ev. Krankenhauses Lippstadt, in unmittelbarer praxisnähe. Es ist im Gebäude Barbarossastr. 125 untergebracht. Dort sind ebenfalls die Verwaltung des Krankenhauses, ein Wohnheim und die Schule für Krankenpflege ansässig.

 

Parken:

Unsere Schlaflaborpatienten können am neu errichteten Parkplatz rechts neben dem Gebäude an der Barbarossastraße oder gegen eine Gebühr von € 5,- für die Nacht auf dem Krankenhausparkplatz an der Wiedenbrücker Str. parken. Unter Beachtung der dort vorhandenen Einschränkungen können Sie Ihr Autog ggf. auch an der Goethestrasse abstellen, der Parkraum dort ist aber wegen der Anwohner sehr begrenzt. Es werden dort auch Strafzettel verteilt.

 

 

 

 

 

Der (versteckte) Eingang zum Schlaflabor:

Manche unserer Patienten haben Schwierigkeiten damit, trotz entsprechender Ausschilderung den Zugang zum Schlaflabor zu finden. Von der Barbarossastr. kommend, gehen Sie bitte nicht gerade aus die Stufen zum Haupteingang des Gebäudes hoch, sondern wenden sich auf halbem Weg von der Straße nach rechts zum Nebeneingang.

Wenn Sie gebracht oder abgeholt werden, so bedenken Sie bitte, dass unser Schlaflabor nur in der Zeit von 20.00 Uhr bis 8.00 besetzt ist.

 

 

 

 

Ich muss ins Schlaflabor - was nehme ich dahin mit?

Für die Nacht benötigen Sie:

 

  • einen Schlafanzug,
  • Waschzeug,
  • ein Dusch-/Badetuch und ggf. einen Bademantel,
  • alle Medikamente, die Sie üblicherweise des Abends und am anderen Morgen einnehmen müssen.

Wasser zum Trinken für die Nacht und eine Dusche am Morgen stehen Ihnen zur Verfügung.

 

Wenn Sie üblicherweise am Abend zur Pflege Körperlotion oder fetthaltige Cremes auf Beine oder Gesicht aufbringen, so sollten Sie dies am Untersuchungstag bitte unterlassen. Es ist dann für unser Personal leichter, Sie vor der Messung mit den notwendigen Messfühlern zu verkabeln.

 

Wenn Sie in diesem Quartal noch nicht in der Praxis Dr. Schmatzler behandelt worden sind, bringen Sie bitte zum Termin eine gültige Überweisung und unbedingt auch die elektronische Gesundheitskarte mit. Das gilt nicht für Patienten der Praxis Franke, Paderborn.

 

 

 

Was passiert mit mir im Schlaflabor?

Sie werden mit einigen Elektroden "verkabelt". Ihre Haut wird dazu mit einer speziellen Paste gereinigt, um evtl. Fettreste zu entfernen und um die Haut leicht aufzurauen. Dann werden auf dem Kopf Elektroden mit einer Gipspaste angebracht.

In Ihrem Gesicht werden nun Elektroden an der Stirn, hinter den Ohren, über Ihrem linken Auge, unter Ihrem rechten Auge und an Ihrem Kinn verklebt.

 

An Ihrem Hals wird ein Mikrofon befestigt, welches eventuelle Schnarchgeräusche aufzeichnen soll.

 

Unter Ihrer Nase wird ein so genannter "Flowsensor" angebracht. Dieser Sensor und um den Brustkorb und den Bauch angebrachte Gurte ermöglichen uns, Ihre Atmung und die zugehörigen Atembewegungen zu registrieren. Des Weiteren bekommen Sie einen Lagesensor. Dadurch können wir Ihre Schlafposition
(z. B. Rücken- oder Seitenlage) feststellen.

 

Zwei Klebeelektroden am Brustkorb über dem Herzen zeichnen das EKG auf.

 

Zuletzt werden an Ihren Waden nochmals je zwei Elektroden aufgeklebt, mit denen wir die Beinbewegungen („unruhige Beine“) aufzeichnen können. Es leuchtet zudem rotes Licht durch einen Ihrer Fingernägel, mit dessen Hilfe der Sauerstoffgehalt Ihres Blutes fortlaufend gemessen wird.

 

 

 

 

 

Hier können Sie ein ausführliches Infoblatt über Ihren Aufenthalt im Schlaflabor erhalten

Zum Download bitte hier anklicken

 

 

 

 

Kann ich so überhaupt richtig schlafen?

Alle an Ihnen befestigten Elektroden und Messfühler werden in eine Kabelbox gesteckt, die mit unseren Computern verbunden ist. So sind Sie während der ganzen Nacht überwacht. Die Kabelbox an sich ist aber mobil, so dass auch Toilettengänge in der Nacht möglich sind, zum Abklemmen der Kabelbox müssen Sie sich aber bei unserem Nachtpersonal melden.

 

Haben Sie keine Bedenken wegen der Kabel, es ist damit durchaus möglich, seine Körperposition im Bett frei einzunehmen. Schlimmstenfalls löst sich einmal beim Drehen eine Elektrode, die dann von unserem Nachtpersonal sofort wieder angebracht wird!

 

Während der gesamten Nacht werden Sie zusätzlich über ein Außenmikrophon und eine Infrarotkamera überwacht. Das Bildmaterial wird nach einigen Tagen gelöscht, die übrige Aufzeichnung Ihres Schlafs wird über viele Jahre gespeichert.

 

 

Die Auswertung der Messung:

Am Morgen beginnen wir ab ca. 6.00 Uhr vor Ort mit der Auswertung Ihrer Schlaflabornacht. Nach der Behandlungsnacht mit einem Beatmungsgerät sollten Sie in der Regel immer bleiben, bis ihre Messung vom Arzt angesehen worden ist. Die Auswertung einer Messung dauert etwa 30 Minuten.
Auch nach der ersten (oft nur diagnostischen) Nacht sollten Sie - wenn das Ihnen von den Mitarbeitern so übermittelt wird - evtl. für ein kurzes Gespräch bleiben. Das natürlich auch, wenn Sie akute Fragen haben. Es entscheidet sich im Einzelfall auch erst in einem persönlichen Gespräch mit dem Arzt, wie es mit Ihnen für die 2. Schlaflabornacht weiter geht.

 

Dieses typische Bild zeigt fortgesetzte Atempausen (rot unterstrichen), wie sie bei Pat. mit einer sog. obstruktiven Schlafapnoe gesehen werden.

 

Für genauere Informationen zur Schlafapnoe klicken Sie bitte hier!

 

Die Diagnose:

Zum Ende der Auswertung steht ein Befund, der zu folgenden Punkten Stellung beziehen muss:

  • wie ist die Schlafstruktur/Schlafqualität
  • sind Unregelmäßigkeiten bei der Atmung vorhanden?
  • wie ist die Sauerstoffversorgung über die gesamte Nacht?
  • sind weckrelevante Beinbewegungen vorhanden?
  • gibt es andere Auffälligkeiten (Sprechen im Schlaf?/Schlafwandeln?, etc.)?
  • gibt auf Auffälligkeiten mit dem Herzrhythmus oder der Herzfrequenz im Schlaf?

 

Prinzip einer Beatmung mittels einer Nasenmaske (hier schon älteres Modell)

 

 

Prinzip einer Beatmung mittels einer Mund- und Nasenmaske
(hier schon älteres Modell)

 

Die Therapie:

Für den Fall, dass sich bei Ihnen an Anzahl oder Schwere relevante Unregelmäßigkeiten bei der Atmung im Schlaf zeigen, sollte unmittelbar im Schlaflabor eine Behandlung dieser Störung vorgenommen werden.

Geringe, und dann von der Rückenlage abhängige Befunde können ggf. durch Vermeidung der Rückenlage im Schlaf (z. B. mit der "Rucksack- methode" behandelt werden. Bei ganz geringen Befunden empfehlen sich eventuell nur Maßnahmen der so genannten "Schlafhygiene".

Für ein allein sozal störendes Schnarchen ohne Behinderung der Lungenbelüftung kommen ggf. auch andere Maßnahmen zum Tragen. Hier ist ggf. der HNO-Arzt gefragt (Verkleinerung von Mandeln, Kürzung des Zäpfchens oder auch Eingriffe an Nasenscheidewand und Nasenmuscheln oder auch der Kieferorthopäde (Anfertigung einer Unterkiefer-Vorschubschiene). Garantien für den Erfolg dieser oft kostenträchtigen (Eigenleistung) oder blutigen Methoden bestehen bezüglich des Schnarchens nicht. Bei einer bedeutsamen Schlafapnoe (mehr als 15-20 Ereignisse/Stunde) sollte man in der Regel zur Behandlung nur auf die Überdruckbeatmung per Maske zurück greifen. Diese ist der therapeutische "Goldstandard".

Mutter aller Therapiemaßnahmen ist dabei die kontinuierliche Beatmung mit einem konstanten Überdruck über die gesamte Nacht, die sog. CPAP-Therapie. Dabei werden von der Industrie immer neue, meist kleinere, leisere und komfortablere Geräte entwickelt. Auch hat sich der Komfort der Beatmungsmasken, von denen es mittlerweile die verschiedensten Modelle gibt, immer mehr verbessert.

Für besondere Fälle komplexerer Atemstörungen oder bei Intoleranz der einfachen Überdruckbeatmung gibt es weitere Methoden, die das Schlaflabor ebenfalls vorhält.

 

Weitere wichtige Links und Informationen für unsere Patienten

Kontaktadressen Fa. Heinen und Löwenstein

 

Büro in 33181 Bad Wünnenberg-Haren

Graf-Zeppelin-Str. 60

Tel. 02957 - 984240

 

Büro in 59555 Lippstadt

Barbarossastr. 125

(Krankenhaus-Wohnheim) in der 2. Etage.

Tel. 02941 - 9687826


Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Mittwoch (09:00 – 16:00 Uhr), Donnerstag (12:00 – 18:00 Uhr) und Freitag (09:00 – 15:00 Uhr).

außerhalb der Geschäftszeiten Notrufnummer 0800-1002120

per Internet www.hul.de


 

Kontaktadressen Fa. ResMed

 

Büro in 33604 Bielefeld

Detmolder Str. 61

Tel 0521 - 528150-0

Büro in 44269 Dortmund

Freie-Vogel-Straße 391

0231 5347980

oder rund um die Uhr Servicenummer
0800 2 777 000

per Internet www.resmed.com

 
 

 

Zum Download unserer Patienteninfo "Leben mit Beatmungsgerät" klicken Sie bitte hier!